dju-Vorstand klagt gegen Vorratsdatenspeicherung
Die Mitglieder des Bundesvorstands der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di haben sich geschlossen der Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung von Verbindungsdaten angeschlossen.
Die Vorratsdatenspeicherung ist ein Eingriff in die Privatsphäre der Bürger. Berufe und Funktionen, die auf dem vertraulichen Umgang mit Informationen basieren, wie Personalräte, Anwälte, Ärzte und Journalisten, sind dabei besonders betroffen.
Zudem ist die Pressefreiheit in Gefahr, denn die von der Bundesregierung angestrebte Regelung höhlt den Informantenschutz in eklatanter Weise aus.
Die dju ruft daher ihre Mitglieder auf, die Verfassungsbeschwerde zu unterzeichnen. Eine Vorlage ist unter http://verfassungsbeschwerde.vorratsdatenspeicherung.de abrufbar.




