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Dienstag 29. August 2006

Greenpeace veröffentlicht Hitparade der ökologischsten Konzerne

Greenpeace International wird nicht müde, die Umweltsünden der großen Konzerne aufzuspüren und publik zu machen. Andersherum lobt die Organisation auch die Bestrebungen von Firmen, ökologischer, schadstoffarmer und umweltfreundlicher zu produzieren: Im online veröffentlichten „Green Electronics Guide“ werden die Hersteller von elektronischen Unterhaltungsprodukten aufgelistet, ihre Bemühungen sowie auch ihre Reaktionen auf Vorwürfe seitens der Umweltschützer und der Kunden. Als Kriterien gibt Greenpeace zuerst die zwei Hauptintentionen an, die die Unternehmen signalisieren sollten: Inwieweit sie toxische Substanzen aus den Produkten verbannen und wie groß ihre Bemühungen sind, alte Produkte zurückzunehmen und wiederzuverwerten.

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Dienstag 22. August 2006

Mehr Privatsphäre beim Suchen dank TrackMeNot

In den letzten Monaten gerieten, wie bereits berichtet, die Anbieter der populärsten Suchmaschinen wiederholt ins Kreuzfeuer. Die US-amerikanische Regierung hatte auf die Herausgabe von Suchanfragen gefordert, und alle Unternehmen hatten schließlich unauffällig nachgegeben – nur Google hatte öffentlich protestiert. User, die in Zukunft verhindern möchten, dass ihre sensiblen Kundendaten eventuell weiter gegeben werden, können nun selbst für mehr Privatsphäre sorgen:

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Dienstag 15. August 2006

Kognitive Vorurteile gegenüber Open Source

Eigentlich könnte die Software-Welt so schön sein – hätten die Menschen nicht von Natur aus unbestimmte Vorbehalte gegenüber Offene-Lösungen, so scheint es. Der Artikel „A closed mind about an open world“ in der Financial Times kommentiert, wie viele zunächst misstrauisch und ablehnend gegenüber Freien Projekten wie Offene Netzwerken, Software-Anwendungen oder auch Freien Wissens-Almanachen reagieren. Woran das liegt: Der Autor James Boyle nennt es „openness aversion“, eine Aversion gegenüber Offenheit. Denn befasst sich die Verhaltensforschung mit der Ökonomie, könne sie auch nur demonstrieren, dass sich Menschen nicht gemäß der Prognosen der Wirtschaftstheorien verhalten. Menschen rechnen zum Beispiel eher mit einem wirtschaftlichen Misserfolg, anstatt sich bessere Gewinnchancen auszumalen. Viele Entscheidungen werden nämlich durch kognitive Verhaltensmuster bestimmt.

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Dienstag 8. August 2006

CIA-Spionage auch in deutschen Bankkonten

Die europäische Finanzgesellschaft SWIFT, die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication tätigt beinah sämtliche Überweisungen ins Ausland sowie Eilüberweisungen im internationalen Bankenverkehr. In jüngster Zeit wurde jedoch skandalträchtig bekannt, dass die Genossenschaft der Geldinstitute mit Sitz in Belgien bereits seit immerhin fünf Jahren die Daten von insgesamt 20 Millionen Überweisungen an die US-amerikanischen Behörden übermittelt hat. Die vertraulichen Informationen wurden von der SWIFT sogar ohne Gerichtsbeschluss und Rechtsgrundlage versandt. Ohne jemals einen Anspruch vor einem ordentlichen Gericht geltend gemacht zu haben, soll das US-Finanzministerium offensichtlich solange Druck ausgeübt haben, bis eine Einigung hinter verschlossenen Türen erzielt war. Nach den Regeln internationaler Datenzentren steht auch in New York ein Datenzentrum mit einer vollständigen Kopie aller Transaktionsdaten innerhalb der EU. Nach Angaben von SWIFT hätten ohne Einigung alle Daten beschlagnahmt werden können. Übermittelt wurden bis heute mehr als 100 Millionen Datensätze von Überweisungen – vom Bankengeheimnis keine Spur.

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Donnerstag 3. August 2006

Boston: Internet für alle!?

Eine Meldung aus Kommune21 online: „Einen Weg jenseits wirtschaftlicher Interessen will die US-amerikanische Stadt Boston beim öffentlichen WLAN einschlagen. Das Konzept sieht vor, dass eine gemeinnützige Organisation als Infrastrukturanbieter tätig wird. Davon würden besonders ärmere Stadtbezirke profitieren.

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eine Initiative von ver.di Gemeinden