Zu den Bereichen:
Wie öffentlich und demokratisch wird eGovernment sein?
Internet als Öffentlicher Raum, Zugänglichkeit und neue Möglichkeiten.

Frage 1:

Wie verändert das Internet den öffentlichen Raum und welche Rolle übernimmt die öffentliche Hand bei seiner Gestaltung?

Frage 2:

Wie gewährleistet die öffentliche Hand die Infrastruktur der digitalen Wissensgesellschaft und das Recht auf Teilhabe am kulturellen Leben?

Frage 3:

Wie wird die informationelle Grundversorgung durch das Internet gesichert?

Frage 4:

Wird daran gearbeitet, dass künftig alle Bürgerinnen und Bürger öffentliche Dokumente, Gesetze und für die Daseinsvorsorge relevante Informationen im Netz einsehen und nutzen können? Werden Dienstleistungen zur Wahrnehmung der Informationsfreiheit angeboten?

Frage 5:

Wie wird gewähleistet, dass mit dem neuen Urheberrecht Bibliotheken nicht vom digitalen Zeitalter abgehängt werden und der digitale Zugang zu Werken in öffentlichen Bibliotheken trotz des neuen „Digital Rights Management“ erhalten bleibt?

Frage 6:

Wie ermöglicht meine Kommune allen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zum Internet?

Frage 7:

Werden betreute Bürgerkioske bzw. Bürgerbüros vor Ort geschaffen, in denen staatliche Dienstleistungen für alle auch dezentral zugänglich sind?

Frage 8:

Welche Maßnahmen werden ergriffen, um allen gesellschaftlichen Gruppen (z.B. Alte, Zugewanderte) den Zugang zum Internet zu ermöglichen?

Frage 9:

Entsprechen öffentliche Internetseiten den Anforderungen behinderter Menschen in Form von barrierefreiem Design (Gewährleistung der Les- und Nutzbarkeit für Behinderte; Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung, BITV)?

Frage 10:

Wird die Gefahr der digitalen Spaltung auch in der Arbeitswelt erkannt und allen Beschäftigten (ArbeiterInnen, Angestellte, Beamte) im Rahmen von eGovernment der Zugang zu Intranet und Internet ermöglicht?

Frage 11:

Wird der Zugang zum Netz vom Arbeitgeber für diejenigen, die an ihrem Arbeitsplatz über keinen PC verfügen, über zentral aufgestellte Terminals sichergestellt?

Frage 12:

Wie wird gewährleistet, dass Bürgerinnen und Bürgern keine Nachteile entstehen, wenn sie die neuen Technologien nicht nutzen?

Frage 13:

Oder werden etwa diejenigen belohnt, die sowohl über eine höhere Medienkompetenz als auch die notwendige technische Ausstattung verfügen?

Frage 14:

Ist sichergestellt, dass eGovernment das Dienstleistungsportfolio der Verwaltung ergänzt und verbessert und dafür nicht der direkte Service für die Bürgerinnen und Bürger (Offline-Dienstleistung) eingestellt wird?

Frage 15:

Bietet E-Government die Möglichkeit, dass nicht nur eine neue Art von Beziehung zwischen BürgerInnen und Verwaltung entsteht, sondern dass sich auch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen?

Frage 16:

Gibt es Modellprojekte von Bund, Ländern oder Kommunen zur Stärkung von demokratischen und zivilgesellschaftlichen Komponenten des eGovernment?

Frage 17:

Gibt es Strategien zur internationalen Vernetzung von Wissensressourcen und weltweiter kultureller Teilhabe für alle?

Frage 18:

Wie wird den BürgerInnen garantiert, dass bspw. durch Städteportale die öffentliche Hand elektronisch erreichbar ist und sich nicht ein privates Unternehmen dahinter verbirgt (Vertrauenswürdigkeit der Quelle)?