
Christoph Frank schrieb am Montag 17. September 2007 zum Thema Berliner Manifest:
Offener Zugang zum Internet gehört heute zu den unverzichtbaren Voraussetzungen einer Informationsgesellschaft. Nicht am Internet teilhaben zu können, bedeutet den Ausschluss aus weiten Teilen des gesellschaftlichen und familiären Lebens, Ausschluss von Bildungs- und Informationsmöglichkeiten, von demokratischer Teilhabe – privat, wie beruflich.
Jeder Bürger - ob in Stadt oder Land, ob arm oder reich, ob behindert oder nicht - benötigt Zugang zum Internet mit ausreichender Bandbreite. Um die „digitale Spaltung“ von Arbeits-welt und Gesellschaft zu verhindern, gilt es:
Die Grundversorgung neu zu definieren, Zugang für alle Menschen auch dadurch zu garantieren, dass Dienstleistungen von „Mensch zu Mensch“ erhalten bleiben und in der Arbeitswelt alle Beschäftigten (z.B. auch ArbeiterInnen) Zugang zu Intra- und Internet bekommen.
URL des Textes: http://www.governet.de/9/viewentry/2511
Kommentare
JP Franke am 14. Oktober 2008
Bei der EU findet derzeit zum zweiten Mal die Überprüfung des Universaldienstes statt. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob eine Ausweitung auf Breitbandzugänge zum Internet erfolgen soll. Es handelt sich um eine öffentliche Konsultation, an der jeder und jede Betroffene (stakeholder), egal ob Organisation, Institution oder Einzelperson, teilnehmen kann. Es wäre fahrlässig, die Gelegenheit gehört zu werden, ungenutzt verstreichen zu lassen: http://tinyurl.com/3pfk6k !
Andre am 14. Dezember 2008
Man sollte hierbei durchaus auch Drahtlose Maschenhnetzwerke als Lösungsmodell für solche Randregionen einbeziehen.
Vgl. auch der Toia-Bericht im Europaparlament:
http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P6-TA-2008-0451+0+DOC+XML+V0//DE&language=DE
John am 25. Juli 2011
Good thing'm sure today without the Internet is not at all for days. For this reason, I am fully for it.