Broschüre: Öffentlicher Dienst und die bundesweite Umsetzung der EU-Dienst- leistungs- richtlinie (EU-DLR)!

Mit der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR) wird die elektronische verwaltungsübergreifende Zusammenarbeit zwingend erforderlich - quer durch alle Ebenen von Stadt, Land, Bund und den 27 europäischen EU-Mitgliedsstaaten. Bis Ende 2009 müssen die technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen sein, um zumindest im Bereich der Gewerbeanmeldung die notwendigen Verfahren auf elektronischem Wege abwickeln zu können.

Hierzu wurde vom ver.di-Fachbereich Gemeinden eine Broschüre erstellt, die als Druckexemplar gegen Erstattung der Portokosten bestellt oder aber hier direkt heruntergeladen werden kann.

Die Broschüre zeigt, wie die EU-DLR sich auf die öffentliche Infrastruktur auswirkt, und regt an zur öffentlichen Diskussion darüber. ver.di setzt sich dafür ein, dass die Interessenvertretungen der Arbeitnehmer/innen mitbestimmen über die neuen Arbeits- und Organisationsformen. Die Steuerungsfähigkeit der öffentlichen Hand darf nicht weiter eingeschränkt werden.

Als Gewerkschafter/innen wollen wir gemeinsam mit Vertreter/innen von Politik und Verwaltung dafür sorgen, dass die vielen offenen Fragen zu technischen und sozialen Standards, zu Datenschutz und Arbeitsorganisation endlich strukturell und demokratisch verantwortbar gelöst werden.

Um europaweit neue demokratische öffentliche Infrastrukturen aufzubauen und IT-Investitionsruinen zu verhindern, müssen die beteiligten Akteur/innen sich gezielt austauschen. Die Zeit drängt.

Die Broschüre kann für 2 Euro bestellt werden bei:

IVB Direktmarketing GmbH, Ruhweg 21, 67307 Göllheim

E-Mail: verdi [@] ivb-gmbh.de

Fax: 06351 125 283

Band V der ver.di-Schriftenreihe

Innovation + Neue Medien + Beteiligung

(Bestell-Nr.: 278002)

Öffentliche Dienste im Wandel: „Öffentlicher Dienst und die bundesweite Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR)“

Autor/innen: Heiko Glawe, Carola Köhler, Annette Mühlberg, Berlin

 
Dokumente:

Autor: Annette Mühlberg · Thema: Technologie · 15.01.09
 

Kommentare

 
S. Meyer · Montag 19. Januar 2009 · 11:10
Die grundlegende Idee ist mit Sicherheit zu unterstützen. Trauriger hingegen ist zum Beispiel die Auffindbarkeit der Dokumente im allgemeinen.

Wenn man derzeit als Unternehmer nach Dokumenten oder Gesetzesänderungen sucht, muss man sich nicht selten durch zig unterschiedliche Portale und behörden wühlen und ist am Ende nicht unbedingt sicher auch ein aktuelles Dokument vorzufinden.

Manchmal hat man das gefühl, dass der 2te Schritt vor dem ersten gemacht wird. Das derzeit größte Problem ist derzeit wohl die nicht Auffindbarkeit von Dokumenten und somit auch das Informationsproblem allgemein.
 

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