Zensur umgehen mit Psiphon

Lange erwartet - zum ersten Dezember gibt‘s sie endlich zum Download: Die Menschenrechtsschutz-Software Psiphon. Entwickelt wurde die Software, mit der Netz-Zensur umgangen werden kann, im Citizenlab an der Universität Toronto. Das Arbeitsprinzip ist einfach: Psiphon leitet den Netzverkehr verschlüsselt über einen Proxyserver im unzensierten Netz.

Psiphon funktioniert über „Social Networks“: Eine Person in einem unzensierten Land lädt sich die Software herunter - so wird der Computer dieser Person zu einem „Access Point“. Nun kann sich eine Person in einem Land mit zensiertem Netz auf diesem „Access Point“ einloggen und diesen - über die verschlüsselte Verbindung - als Proxy-Server benutzen. Auf diese Art und Weise können Menschen aus Ländern, in denen das Netz eigentlich zensiert ist, trotzdem Zugang zu den geblockten Seiten gewinnen. Nach Meinung der Psiphon-Entwickler muss danach nur die History gelöscht werden, es könne so nicht nachgewiesen werden, dass geblockte Seiten besucht wurden.

 

Autor: Markus Beckedahl · Thema: Datenschutz · 12.01.07
 

Kommentare

 
Daniele · Dienstag 30. Januar 2007 · 16:39
Auch wenn ich kommerzielle Spam nicht mag. So ist es glaube ich nicht schlimm, wenn ich in diesem Zusammenhang auf den Privacy-Dongle von FoeBuD e.V. hinweise: http://www.privacydongle.de/
 

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