Zensur umgehen mit Psiphon
Lange erwartet - zum ersten Dezember gibt‘s sie endlich zum Download: Die Menschenrechtsschutz-Software Psiphon. Entwickelt wurde die Software, mit der Netz-Zensur umgangen werden kann, im Citizenlab an der Universität Toronto. Das Arbeitsprinzip ist einfach: Psiphon leitet den Netzverkehr verschlüsselt über einen Proxyserver im unzensierten Netz.
Psiphon funktioniert über „Social Networks“: Eine Person in einem unzensierten Land lädt sich die Software herunter - so wird der Computer dieser Person zu einem „Access Point“. Nun kann sich eine Person in einem Land mit zensiertem Netz auf diesem „Access Point“ einloggen und diesen - über die verschlüsselte Verbindung - als Proxy-Server benutzen. Auf diese Art und Weise können Menschen aus Ländern, in denen das Netz eigentlich zensiert ist, trotzdem Zugang zu den geblockten Seiten gewinnen. Nach Meinung der Psiphon-Entwickler muss danach nur die History gelöscht werden, es könne so nicht nachgewiesen werden, dass geblockte Seiten besucht wurden.




