iPhone-Besitzer wollen Freies-Softwares-Telefon
Noch vor ein paar Jahren gabe es Witze über Leute mit Mobiltelefonen, heute hat jeder eines. Somit tragen wir ständig einen kleinen Computer bei uns, der uns bei unseren Alltagsaufgaben helfen soll.
Ich habe gerade den Artikel „Viele iPhone-Besitzer wollen Fremdapplikationen nutzen“ gelesen: „Innerhalb weniger Tage haben sich mehr als 150.000 Internet-Nutzer neue Versionen von Tools zum einfachen Hacken des iPhone heruntergeladen.“ Und warum haben sie das gemacht? Um selbst entscheiden zu können, welche Software sie auf ihrem Mobiltelefon installieren können — also um ihr Mobiltelefon auf ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Und wie reagiert Apple auf die Bedürfnisse seiner Kunden? Sie versuchen die Geräte dieser Kunden zu zerstören:
„Mit dem zuletzt erhältlichen Firmware-Update 1.1.1 legte Apple gehackte iPhones lahm und versetzte sie in einen Zustand, in dem auch auf normalem Wege keine Aktivierung mehr möglich war.“
Verhält man sich so gegenüber seinen Kunden? Bekommt man heutzutage ein cooles Image, wenn man seinem Kunden Dinge verbietet? Kennt ihr Autofirmen, die versuchen getunte Autos zu zerstören? Ich habe schon Angst, dass Steve Jobs heute Nacht in meinen Träumen versuchen wird mein iBook kaputtzumachen. Und das alles nur, weil ich GNU/Linux darauf installiert habe und es mit Aufklebern aufgepeppelt habe.
Vielleicht sollten iPhone-Besitzer ihr Telefon an Apple zurückgeben, noch etwas warten und dann das kaufen, was ihren Bedürfnissen mehr entspricht: ein Freies-Software-Telefon, wie das auf dem Bild zu sehende Openmoko Neo 1973.
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