weblog zum Thema

Dienstag 16. Mai 2006

Mit Motion Graphics gegen „Trusted Computing“

In Stuttgart fand letzte Woche die Verleihung des Animago statt, einem Design-Wettbewerb, der jährlich die besten Arbeiten in den Kategorien Animation, Interaktives Design, Still und Compositing verleiht. Zum zehnjährigen Bestehen wurde ein Publikumspreis ins Leben gerufen, bei dem die Animation „Trusted Computing“ als beste prämiert gewählt wurde: Der Studentenfilm von Benjamin Stephan und Lutz Vogel vereinfacht verständlich das Konzept von Trusted Computing auf eine einprägsame visuelle Weise und illustriert das beispielhaft mit Motion Graphics, einem Mix aus animierter Collage und Grafik Design.

Artikel lesen...
 
 
Mittwoch 10. Mai 2006

Open-Source-Film mit „A Swarm of Angels“

„We want to invent the future of film. Call it Cinema 2.0.“ Hoch gesteckt, aber nicht unmöglich: Die Gruppe „A Swarm of Angels“ will sich den ersten Internet-Film nur mit freiwilligen Spenden finanzieren. 1 Million britische Pfund wollen die Filmemacher für das Projekt zusammen bringen, das sind umgerechnet fast 1,5 Millionen Euro. Die stolze Summe soll sich aus vielen kleinen und Kleinstspenden zusammensetzen: 50 000 Freiwillige können Geld geben und erwerben dafür einen Teil des Films – fast so wie die Aktionäre bei der Tageszeitung die taz. Diese Methode wurde schon öfter bei Low-Budget-Projekten erfolgreich umgesetzt. Auf diese Weise finanzierte beispielsweise der amerikanische Filmemacher Darren Aronofsky („Requiem for a Dream“) seinen Erstling „Pi“. Die „Angels“ gehen dabei aber noch weiter und wollen ihren fertigen Film unter der Creative-Commons-Lizenz veröffentlichen. Jeder Beteiligte erhält mit seinen Anteilen das Recht, nicht nur beim Entstehen des Produktes beteiligt zu sein und mitzuhelfen. Auch das fertige Werk darf er beliebig auf DVD kopieren und remixen. Zu den Organisatoren zählen bislang unter anderem Tommy Pallotta, der Produzent von Richard Linklaters neuem Werk „A Scanner Darkly“, onedotzero-Festivalsgründer Matt Hanson, Cory Doctorow (Boing Boing Blog) und Warren Ellis, Comic-Autor von „Transmetropolitan“.

Artikel lesen...
 
 
Mittwoch 10. Mai 2006

Die BBC öffnet sich dem Web 2.0

Die britische Sendeanstalt BBC ist nicht selten ein Vorreiter bei ihrem Webauftritt: Letztes Jahr öffnete sie Teile ihre reichhaltigen Archivs und lud zunächst Künstler, später alle Interessierte zu einem Remix-Wettbewerb ihres Materials zu visuellen Clips ein. Dieses Jahr will sie noch weiter gehen: Bis zum Jahr 2012 sollen Elemente der Social Software integriert werden. Darunter fallen Blogs von Höreren und Zuschauern, die fester Bestandteil der Seiten werden sollen wie Videocasts von Privatpersonen. Ab sofort ist ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem die beste Umsetzung mit Flickr, YouTube, Wikipedia und Technorati auf der zukünftigen BBC-Seite prämiert wird. Das Ziel der Umstrukturierung der Webseite ist, eine Version von MySpace.com zu verwirklichen. Auf dem amerikanischen Freundschaftsportal darf sich jeder ausgiebig darstellen, auch Bands und sogar Konsumprodukte werden dort mit einem Blog beworben. Das Projekt läuft unter dem Titel „Creative Future“ und soll die BBC mit ihrer Hompage auf das Web 2.0 einstimmen. Als erster Schritt hat die Anstallt nun ihr Archiv seit 1937 geöffnet, auf das ab sofort per Suchmaschine zugegriffen werden kann.

Artikel lesen...
 
 
Dienstag 28. März 2006

CC-Lizenzen erneut vor Gericht bestätigt – diesmal in Spanien

Wie die FSPA berichtet, hatte erst kürzlich „Podfather“ Adam Curry gegen ein niederländisches Magazin geklagt, das Fotos aus seinem Zugang beim Foto-Portal Flickr ungefragt abdruckte. Das Gericht bestätigte die Bilder, die unter den Creative-Commons-Lizenzen (CC) veröffentlicht wurden und untersagte eine wiederholte Verwendung im Magazin. Das Lizenzmodell bietet verschiedene urheberrechtliche Unterscheidungen für den kommerziellen und den nichtkommerziellen Gebrauch von Musik-, Film- und anderen Dateien und definiert ebenso deren Weitergabe und Veränderung.

Artikel lesen...
 
 
Dienstag 14. Februar 2006

Buchtipp: Lawrence Lessig

Lawrence Lessigs letztes Buch „Free Culture“ ist nun hierzulande auf deutsch als „Freie Kultur - Wesen und Zukunft der Kreativität“ erschienen. Der Münchner Verlag Open Source Press hat das informative wie unterhaltsam verfasste Werk über den andauernden Kampf um das Copyright und den Zugang zu Wissen und Kultur als gebundene Ausgabe für 24,90 Euro heraus gebracht. „Freie Kultur“ argumentiert, wie das Copyright ein Übergewicht zugunsten der Industrie geschaffen hat, ohne genug die Interessen der einzelnen Bürger zu vertreten.

Artikel lesen...
 
 
eine Initiative von ver.di Gemeinden