weblog zum Thema

Mittwoch 14. Juni 2006

Das Freizeitverhalten von Hackern

Warum hängen Hacker immer so lange vor ihrem Rechner herum? Der Psychologe Falko Rheinberg von der Universität Potsdam veröffentlichte nun eine Studie zur Motivation von Hackern und ihrem Verhalten außerhalb der Arbeitszeit. Insgesamt 300 Probanden, darunter Informatikstudenten, -fachschaften und Mitglieder des Chaos Computer Club, nahmen an der Umfrage teil. Dabei stellte Rheinberg fest: Den größten Anreiz hat das stundenlange Ausharren vor dem Rechner, wenn es um Dinge geht, „die etwas mit gemeinsamen Aktionen am Rechner und mit Vernetzungen zu tun haben“. Der gemeinschaftliche Gedanke ist also laut der Studie am wichtigsten für die User. Ein weiteres Ergebnis war aber auch die völlig unterschiedliche Motivation von „Hackern“ und „Crackern“, die beide unerlaubt in geschützte Systeme eindringen, dabei aber von völlig gegensätzlichen Anreizen angetrieben werden.

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Dienstag 6. Juni 2006

iRights erhält den Grimme Online Award

Ende letzter Woche hat das Verbraucherportal iRights.info in Köln den begehrten wie angesehenen Grimme Online Award verliehen bekommen. Der jährlich vergebene Preis ging in der Kategorie „Information“ an die Webseite. Das Portal wurde vor zwei Jahren durch Gelder des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft finanziert. Seitdem vermittelt es anschaulich wie informativ die Themen rund um das Urheberrecht. Weiterhin erfreulich ist es, dass ein Sonderpreis an den Berliner Blog-Verlag Spreeblick geht.

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Dienstag 30. Mai 2006

Jamendo: Musik-Portal setzt auf Netzwerke

Im Internet preisen bekanntlich viele Musik-Portale, über Download-Shops Musikstücke im MP3-, Ogg Vorbis und restriktiveren Formaten an. Dass man Lieder auch alternativ, aber nichtsdestotrotz kommerziell unter einer Creative-Commons-Lizenz anbieten kann und die Künstler an ihren Werken verdienen, beweisen Webseiten wie Magnatune. Auch das Portal Jamendo versucht neue Wege bei der Bandpromotion einzuschlagen: Junge, noch wenig bekannte Künstler sollen hier eine Plattform zur Eigenwerbung bekommen. Wenn ihre Musik bei den Nutzern Gefallen findet, können diese nämlich auch an die Künstler spenden.

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Dienstag 30. Mai 2006

Google Maps + Wikipedia = WikiMapia

Das „Geotaggen“, das Markieren von realen Orten auf einer virtuellen Weltkarte im Internet, ist seit der Einführung von Google Maps zum äußerst beliebten Hobby geworden. Verschiedene Spielarten haben sich dabei herausgebildet: Einerseits verbinden Projekte wie Semapedia die physische Welt mit der realen, indem sie in grafische Barcodes Links zur Wikipedia einbetten, um diese dann als ausgedruckte Aufkleber, als „Tags“ an Sehenswürdigkeiten anzubringen. Auf der Google-Maps-Karte sind die Tags auf der ganzen Welt markiert und mit den Wikipedia-Infos versehen.

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Montag 29. Mai 2006

Frei oder offen?

„Offenheit“ und „Freiheit“ sind im Bereich der Software fein ausnuancierte Begrifflichkeiten. Will man nun bei sämtlichen anderen im Netz veröffentlichten Werken klar definieren, wie ein Anwender damit verfahren darf, kann der Urheber seit fünf Jahren auf die Lizenzen von Creative Commons zurückgreifen. Jedoch bleiben gerade bei den veröffentlichten Texten wie den Lexikon-Einträgen der Wikipedia Graubereiche, die für Verwirrung sorgen. Das Projekt FreedomDefined möchte nun Licht in den Lizenzen-Dschungel bringen und gerade bei Texten für genauere Definitionen in Bezug auf „offene“ oder „freie“ Texte sorgen. In einem Wiki darf jeder Interessierte seine Anmerkungen zu der „Free Content and Expression Definition“ liefern und so selbst dazu beitragen. Initiiert wurde FreedomDefined vom Berliner Journalisten und ehemaligen Wikimedia-Aktivisten Erik Möller, dem Debian-Autor Benjamin Mako Hill, von Mia Garlick (Creative Commons) und Angela Beesley von der Wikimedia Foundation.

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