Systemausfall bei der ARGE
Beispiel Duisburg: Am 30. November 2007 kam es durch ein Softwareproblem der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg am Freitag in Duisburg dazu, dass die ARGE Duisburg in weiten Teilen keine Auszahlungen für den Monat Dezember mehr vornehmen konnte. Das Sozialamt wurde zur Unterstützung herangezogen und half, die Auszahlungen manuell zu bewältigen, da technisch, ausgerechnet am Zahltag für den weihnachtlichen Monat Dezember, nichts mehr ging.
Sozialdezernent Reinhold Spaniel der Stadt Duisburg: „Die Sozialverwaltung ist selbstverständlich gerne dabei behilflich, die Probleme der ARGE im Sinne der betroffenen Menschen unserer Stadt zu lösen. Wir standen seit dem Morgen – wie man so schön sagt – Gewehr bei Fuß, um mit Barschecks und Siegeln Auszahlungen über die Sparkasse zu ermöglichen. Ich hatte dabei auf die vielfach bewährten alten Strukturen des Duisburger Amtes für Soziales und Wohnen und meine ehemals dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jetzt in der ARGE ihrer Arbeit nachgehen, gesetzt. Wir sind auch mit unseren altbewährten Mitteln und ohne aufwändige Technik immer noch in der Lage, dafür Sorge zu tragen, dass die gerade kurz vor Weihnachten dringend benötigten Zahlungen geleistet werden können.“
Die Stadtverwaltung betont in ihrer Presseerklärung: Zwar würden „im Normalfall sämtliche Zahlungen über entsprechende automatisierte Verfahren abgewickelt, für den Notfall kann aber dort immer auf Mittel zurückgegriffen werden, die „händisch“ funktionieren. Wie wichtig diese Sicherungssysteme sind, habe sich jetzt eindrucksvoll gezeigt“.




