Neue Studie: Linux tut Kommunen gut

Linux tut der öffentlichen Hand gut - Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie (PDF) des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), in Auftrag gegeben von IBM, Novell und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart.

Freie Software ermögliche erhebliche Kosteneinsparungen, dies bekräftigten 70 Prozent der Befragten. Insgesamt wurden 209 Studienteilnehmer befragt, mehr als die Hälfte davon öffentliche Einrichtungen. Bedeutsam für die OpenSource-Strategien von öffentlichen Einrichtungen seien dabei vor allem Office-Anwendungen, IT- oder Telefonie-Infrastruktur sowie Desktop-Systeme. Bekanntestes Best-Practice-Beispiel ist die bayerische Landeshauptstadt München mit ihrem Projekt „LiMux“.

Nicht nur die chronische Haushaltsknappheit der Kommunen kann Freie Software lindern. Ergebnis der Studie ist auch, dass Freie Software spürbare Impulse für die lokale Wirtschaft gibt. Denn die Aufträge, OpenSource-Lösungen in den Verwaltungen zu realisieren, gehen bevorzugt an kleinere und mittlere Unternehmen aus der Region. OpenSource in der Verwaltung leiste somit auch einen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.

Wer Lobbyismus angesichts der Auftraggeber wittert, sei beruhigt: Zu ähnlichen Ergebnissen wie die Fraunhofer-Studie war auch eine Studie des Martforschungsunternehmens IDC gekommen. Die IAO-Studie steht auf der Webseite des Fraunhofer-Institus kostenlos zum Download bereit.

 

Autor: Markus Beckedahl · 12.01.07
 

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